Im Trend: Video-Marketing

MIM Adams Content Marketing Video

Cisco Systems, Forrester Research und IDC sagen in einer aktuellen Studie voraus, daß bis zum Jahr 2015 der Anteil der Video-Inhalte im Web um 600 Prozent steigen, und dann 91 Prozent des Datenverkehrs ausmachen werden!
Diese prognostizierte Entwicklung ist nicht überraschend: Produkte lassen sich hervorragend über Videos erklären, Bild und Ton wecken Emotionen mehr als jedes andere Medium und durch 3-D-Animation eröffnen sich neue Möglichkeiten, komplexe Prozesse zu visualisieren. Im Zeitalter der digitalen Mobilität geht es nicht mehr um das OB, sondern nur noch um das WIE.

Videomarketing wird gezielt eingesetzt:
- zur Neueinführung von Unternehmen, Marken und Produkten
- für die Pressearbeit
- um Produktverkäufe zu erhöhen, beispielsweise indem Produktvorteile im Video dargestellt werden
- um die Kundenbindung zu festigen, etwa mit Videoanleitungen und Tutorials
- um auf fremden Internetseiten für das eigene Angebot zu werben

Die dazu erstellten Videos werden für das Abspielen in ein internettaugliches Videoformat gewandelt. Als Quasi-Standard hat sich dabei das Flash-Format etabliert.

Mit Videomarketing hat sich eine Disziplin etabliert, die sehr hohe Reichweiten fast ohne Streuverlust zu günstigen Konditionen verwirklicht. Wichtiger Aspekt dabei ist die Erfolgsanalyse, das Monitoring der Videobeiträge. Neben den üblichen Kennziffern wie Anzahl der Abrufe, Google Analytics-, oder Alexa-Auswertungen (Länder, Suchbegriffe, verweisende Webseiten, etc.) und Verweildauer, d.h. wie lange werden die Videobeiträge betrachtet, sollten weitere aussagefähige Informationen zur Erfolgskontrolle der Videobeiträge ausgewertet werden. Hierfür kann auch der abspielende Webplayer (Flashplayer) die notwendigen Daten liefern. Insbesondere beim Einsatz von interaktiven Funktionen wie dem Einblenden von Textinformationsdiensten, Votings. interne Verlinkungen zu anderen Beiträgen oder externe Links zu Social Media Networks ist ein Monitoring sinnvoll, um das Benutzerverhalten und die Wirkung der ausgelösten Events zu beurteilen und zu optimieren. Webplayer liefern diese Daten dem Webseitenbetreiber über alle Events und bieten somit die Möglichkeit, Änderungen am Videobeitrag selbst (wenn die Verweildauer auf dem Clip zu gering ist), oder an den flankierenden interaktiven Funktionen vorzunehmen. Flash-Videoplayer werden im Viral Marketing vorzugsweise auch von einigen Seeding-Agenturen zur Videodistribution mit anschließender Erfolgsmessung (Tracking) verwendet.